Von Weilerbach auf der luxemburgischen Sauerseite aus erreicht man über die Alfred-Töpfer-Brücke das spätbarocke Schloss Weilerbach auf deutscher Seite mit der historischen Gartenanlage und der ehemaligen Eisenhütte (1777/78 - 1958). Das Schloss wurde um 1780 als Verwaltungssitz der Eisenhütte und Sommerresidenz des Klosters errichtet. In der ehemaligen Remise ist ein Museumscafé eingerichtet, in dem auch Erzeugnisse der Eisenhütte ausgestellt sind (Öffnungszeiten: von Ostern bis Mitte Oktober täglich 11 – 18 Uhr). Pförtner- und Verwalterhaus sowie Teilflächen des Schlossgebäudes sind vermietet. Die Außenanlagen und der Schlossgarten sind frei zugänglich.
Die Strecke führt nach Überquerung des Weilerbachs weiter durch die Felsformationen einer Schlucht, die Schweineställe genannt wird. (www.naturpark-suedeifel.de). An einer Sitzgruppe weisen aus Stein gemeißelte Schweineskulpturen auf den Namen der Schlucht hin. Etwas abseits ist ein Kreuz in einen Felsblock gemeißelt, es trägt die Inschrift: „Friedrich Anton Jeger 1733“. Erzählungen nach soll Friedrich Jeger hier bei Steinbrucharbeiten tödlich verunglückt sein. Ein Freund habe zum Gedenken das Kreuz mit Inschrift gemeißelt.
Liboriuskapelle
Der Weg führt weiter vorbei an den Felsen der Falkenlay, quert den Gutenbach, verläuft unterhalb der Kletschberge und des Ernzerhofs nach Überquerung des Fölkenbachs durch das Naturschutzgebiet Kuckuckslay zur Liboriuskapelle und der Einsiedelei/Klause mit Panoramablick über das Sauertal und Echternach. Eine Hinweistafel im Außenbereich der Kapelle erläutert die Umgebung auch in Blindenschrift. Unterhalb der Kapelle befindet sich die Klause, die zeitweise von Einsiedlermönchen des Echternacher Klosters (bis 1783) bewohnt wurde. Sie ist nur über eine Felsentreppe zu erreichen. Erhalten geblieben sind Reste von drei Felsenräumen.
Naturschutzgebiete
Durch das Naturschutzgebiet Kelterdell geht es bergabwärts. Die Naturschutzgebiete Kuckuckslay und Kelterdell dienen u.a. der Erhaltung wertvoller orchideenreicher Halbtrockenrasen.
An Echternacherbrück vorbei führt der Weg zurück über die alte Sauerbrücke nach Echternach. Dort bieten Marktplatz und Fußgängerzone vielfältige Einkehrmöglichkeiten. Ein Besuch der Basilika St. Willibrord ist empfehlenswert. Sie ist u. a. alljährlich das Ziel der historischen Wallfahrt „Echternacher Springprozession“, die von Prüm in der Eifel innerhalb von zwei Tagen bis nach Echternach führt. Von der Innenstadt zur Jugendherberge Echternach in die rue Gregoire Schouppe wandern.