Egal ob in Filmen, Serien, Social Media, in den Nachrichten oder in politischen Debatten – überall hören wir: Die Zukunft sieht düster aus. Vor allem beim Thema Klima geht’s oft um Weltuntergangsstimmung und Katastrophen.
Und ja: Die Klimakrise ist eine echte globale Herausforderung. Aber die Art, wie wir darüber reden, macht einen großen Unterschied. Wenn wir ständig nur Bedrohungen betonen, löst das schnell Angst, Panik oder Überforderung aus. Viele fühlen sich dann eher gelähmt, anstatt aktiv zu werden. Und genau das können zum Beispiel auch Populist:innen ausnutzen, indem sie die Unsicherheit und Zukunftsängste für ihre Zwecke missbrauchen.
In unserem DWJ VERNETZT wollen wir gemeinsam herausfinden: Wie können wir beim Klima- und Umweltschutz Bilder und positive Identifikationsangebote nutzen, die Hoffnung machen statt runterziehen? Dafür probieren wir Methoden wie „Visioning“ aus, entwickeln positive Beispiele und üben, neue Blickwinkel einzunehmen. Wir schauen uns auch an, welche Rolle Gefühle in der Politik spielen – und warum Emotionen oft stärker wirken als bloße Fakten.
Am Ende geht’s um die Frage: Welche Emotionen können wir gezielt nutzen, um Menschen für eine starke, zukunftsorientierte Umweltpolitik zu begeistern?
Termin: 29.04.2026 von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr
Ort: Digital (Zugangsdaten werden nach der Anmeldung zugeschickt)
Teilnehmende: alle mit Interesse am Thema und Bezug zur Jugendarbeit
Leitung: Wiebke (Zimmermann)
Veranstaltet von: DWJ Bundesverband
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